Über uns

Was ist das Netzwerk Demenz?

Demenzielle Erkrankungen verändern das Leben. Sie stellen eine Herausforderung dar für Betroffene und  deren Familien, das Gesundheitssystem und uns alle als Gesellschaft. Diesen Herausforderungen können wir deshalb auch nur gemeinsam begegnen.

Aus dieser Überzeugung heraus wurde das Netzwerk Demenz Heidelberg als regionales Netzwerk durch das Geriatrische Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg, AGAPLESION Bethanien Krankenhaus in enger Kooperation mit der Stadt Heidelberg (Amt für Soziales und Senioren) und der Akademie für Ältere gGmbH Heidelberg initiiert. 

Es wird seit 2023 gemäß § 45c (9) SGB XI durch die Landesverbände der Pflegkassen in Baden-Württemberg im Einvernehmen mit dem Verband Privater Krankenversicherung e.V. als regionales Netzwerk gefördert. Es dient der strukturierten Zusammenarbeit von Akteuren, die an der Versorgung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen beteiligt sind und sich im Rahmen einer freiwilligen Vereinbarung vernetzen.
 

Koordinierende Partner:

AGAPLESION Bethanien-Krankenhaus Heidelberg 
Rohrbacherstr. 149, 69126 Heidelberg 

Kontaktperson Dr. Ilona Dutzi
NetzwerkDemenz.gzb@agaplesion.de

 

Stadt Heidelberg (Amt für Soziales und Senioren) 
Bergheimer Str. 155, 69115 Heidelberg

 

 

Akademie für Ältere Heidelberg gGbmH 
Bergheimer Str. 76, 69115 Heidelberg

 

Caritasverband Heidelberg e.V.
Turnerstraße 38; 69126 Heidelberg


Ziele des Netzwerkes

Das Netzwerk Demenz Heidelberg hat zum Ziel trägerübergreifend und praxisnah die Lebens- und Versorgungsqualität von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung und mit besonderem Augenmerk deren Angehörigen zu verbessern. Betroffene und Angehörige sollen gesehen und gehört werden, Teilhabe gefördert und erhalten werden.

Menschen mit Demenz, ihre Angehörige sowie Fachpersonen, die in der pflegerischen und medizinischen Versorgung involviert sind, sollen in Heidelberg Unterstützung finden.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, eine strukturierte Zusammenarbeit sowie den Informations- und Wissenstransfer zwischen den Mitgliedern des Netzwerkes, Betroffenen und Angehörigen zu stärken. So sollen Unterstützungsbedarfe erkannt, Strukturen und Angebote verbessert und der Zugang zu diesen erleichtert werden.

Durch Schulungen, Veranstaltung(sreihen) und Bereitstellen von (Informations)material für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen, wollen wir für das Thema Demenz und Demenzpflege sensibilisieren, aufklären, schulen und Vorurteile und Barrieren in der Bevölkerung abbauen.